Abstimmung und Formalitäten

Für eine Feuerbestattung ist eine schriftliche Verfügung oder mündliche Aussage des Verstorbenen notwendig. Sollte beides fehlen, müssen die nächsten Angehörigen in seinem Sinne entscheiden. Der Bestatter Ihres Vertrauens sorgt nach einem Beratungsgespräch dafür, dass der Verstorbene zusammen mit allen erforderlichen Dokumenten rechtzeitig bei uns eintrifft. Bitte planen Sie gemeinsam mit Ihrem Bestatter den gewünschten Ablauf der Trauerfeier und Kremation. Die zweite Leichenschau des Verstorbenen muss durch einen Amtsarzt erfolgen, der bei uns täglich anwesend ist. Anschließend überprüft die Ortspolizeibehörde alle Unterlagen auf Vollständigkeit und erteilt uns die Genehmigung zur Feuerbestattung. Nun werden die Termine festgelegt. Diese teilen wir Ihrem Bestatter umgehend mit.

 

Verabschiedung

Innehalten und trauern

In unseren Räumen können Sie in aller Ruhe die letzten Stunden mit dem Verstorbenen in geschützter Umgebung verbringen. Wir empfehlen, diese wichtige Zeit vor der Kremation und der Urnenbeisetzung zu nutzen, um das Geschehene zu verstehen und den eigenen Gefühlen Raum zu geben. Auch Aufbahrungen am offenen Sarg sind hier erlaubt. Verständlicherweise fällt vielen Menschen der Abschied am Sarg etwas leichter als an der Urne.

In den beiden Trauerhallen können individuelle Feierlichkeiten in kleiner oder großer Runde abgehalten werden, es sind bis zu 80 Sitzplätze vorhanden. Die Feier kann wahlweise vor oder nach der Kremation stattfinden.

 

Aromatherapie

In unseren Aufbahrungsräumen bieten wir mit dem Einsatz von unterschiedlichen ätherischen Ölen eine ganzheitliche unterstützende Therapieform zur Entspannung an. Aromatherapien haben auf Körper, Seele und Geist in emotional belasteten Zuständen nachweislich eine ausgleichende Wirkung.

 

Kremation die Übergabe an das Feuer

Auf Wunsch findet dieser Vorgang in Anwesenheit der Angehörigen statt.

Der mit Schamottsteinen ausgemauerte Ofen wird auf eine vorgeschriebene Mindesttemperatur von 850 C° gebracht. Anschließend fährt der Sarg vollautomatisch in die Ofenkammer ein und entzündet sich aufgrund der hohen Temperaturen sofort von selbst. Die Verbrennung wird ab jetzt durch kontrollierte Luftzufuhr geregelt. Der Etagenofen besteht aus zwei Brennkammern und einer Auskühlkammer. In jeder der Kammern verbleiben der Verstorbene bzw. seine Überreste ca. 60 Minuten, sodass sich eine Gesamtzeit von insgesamt ca. 180 Minuten ergibt, bis die Kremation abgeschlossen ist. Durch einen Identitätsstein aus Schamott, auf dem die Einäscherungsnummer und der Name des Krematoriums eingeprägt sind und der durch das Feuer nicht zerstört wird, kann die Asche immer zweifelsfrei identifiziert werden, Verwechslungen sind nicht möglich.

Unsere Abläufe sind transparent und jederzeit nachvollziehbar.

 

Die Urnenübergabe

Die Zeit bis zur Urnenbeisetzung versuchen wir so kurz wie möglich zu halten. Innerhalb von drei Werktagen nach der Kremation erfolgt die Aushändigung der Urne an Ihren Bestatter, alternativ kann ab diesem Zeitpunkt die Trauerfeier am Ort Ihrer Wahl stattfinden.

 

Betreuung und Begleitung

Vor, während und nach der Kremation sind geschulte Mitarbeiter unterstützend und persönlich für Sie da. Sie können sich darauf verlassen, dass alles Ihren Wünschen entsprechend durchgeführt wird.